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Seite 1 von 2 Wer kein Handy hat muss nicht auf SMS an Freunde und Bekannte verzichten. Internet-Dienste machens möglich.
Das Short-Message-Service ist nicht nur eine Domäne der Handy-Besitzer. Aus dem Internet können die Kurznachrichten genauso schnell verschickt werden. Dabei gibt es Dienste, mit und ohne Registrierung sowie mit und ohne Gebühren. Also keine faulen Ausreden mehr, SMS würden die Handyrechnung sprengen.
Texten im Internet SMS (Short Message Service) Nachrichtendienst bei Mobiltelefonen, der die bidirektionale Übertragung von kurzen Nachrichten (ca.160 Zeichen) ermöglicht. Als SMS werden auch die Kurznachrichten selbst bezeichnet. Heute gehört dieser Service zu den Standardfunktionen genauso wie telefonieren. Auch der Zeichenumfang hat sich weiterentwickelt: Je nach Anbieter ist der SMS-Versand via Internet von 148 Zeichen bis zu Premium-SMS und Bilderversand möglich.
Bestimmtes Kontingent Leider können nicht beliebig viele SMS via Internet versendet werden. Die meisten Anbieter dieser kostenlosen Funktion haben ein Tageslimit gesetzt. Ist dieses Limit erreicht, können über diesen Anbieter keine weiteren Kurznachrichten mehr versendet werden. Es bleibt dann nur mehr die Option zu warten, bis das Kontingent wieder aufgefüllt ist oder zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Mit dieser begrenzten Anzahl an SMS versuchen die Betreiber nicht nur den Verkehr auf den Server überschaubar zu halten, sondern auch das Versenden von Spam-SMS zu verhindern.
Anmeldung ja oder nein? Früher konnte man bei den meisten Anbietern ohne Anmeldung smsn. Dies ist jedoch heutzutage kaum noch möglich. Aufgrund der Überschreitung von Kontingenten bis zu Stalkversuchen von anonymen Versendern funktionieren die meisten Sites nur noch mit Registrierung. Die Registrierung bietet jedoch auch mehr Sicherheit. So kamen oftmals anonym gesendete SMS erst nach Stunden oder auch gar nicht an. Anbieter mit Anmeldung hingegen sind meist sehr zuverlässig. Auf Nummer sicher gehen kann man bei dem Versand im Internet nie: Texte wie "SMS wurde versendet" bedeuten nicht, dass die Kurznachricht auch tatsächlich angekommen ist, sondern weisen nur darauf hin, dass der Text an den Provider weitergeleitet wurde.
Die richtige Eingabe Wer kennt das nicht: Schon wieder eine SMS aus dem Internet, die mit komischen Zeichen gespickt ist? Schuld daran ist, dass manche SMS-Services Umlaut nicht erkennen und diese mit irgendwelchen Zeichen bzw. gar nicht wiedergeben. Deswegen empfiehlt sich statt Umlauten gleich die entsprechenden Vokalverbindungen zu verwenden wie z.B. "ue" statt "ü". Wer animierte Bildern über das WWW verschicken möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob das Handy des Empfängers diese auch lesen kann, denn sonst wartet man vergeblich auf eine Antwort.
Schutz vor Spam Bei den meisten Anbietern genügt es, wenn man sich mit Nickname, Passwort und E-Mail Adresse registriert, um gratis SMS verschicken zu können. Dennoch kann es oft vorkommen, dass plötzlich der E-Mail Account vor Spam überquillt. Schuld daran ist der Anbieter, der diese Daten dann wahrscheinlich an Dritte weitergegeben hat. Wer also Ruhe vor nervigen Spamnachrichten möchte, sollte einen Blick in die AGB des Betreibers werfen, um festzustellen, ob die persönlichen Daten vertraulich behandelt werden.
Europe Message Service? In den USA scheint das bei uns so beliebte SMS-verschicken noch nicht zum Volkssport geworden zu sein. Schuld daran sei vor allem, dass es wegen einer fehlenden Kompatibilität lange nicht möglich war, Kurzmeldungen per Short Message Service an Handys von anderen Telefongesellschaften innerhalb der USA zu schicken. Experten sehen einen weiteren Grund in der unterschiedlichen Preisstruktur der Handy-Verträge. Die Grundgebühren sind in den Vereinigten Staaten zwar höher als in Europa, werden aber durch viele Freiminuten ergänzt. Eine SMS ist daher oft teurer als ein Telefongespräch. Dennoch gehen viele Experten davon aus, dass das "Texten" bald genauso beliebt wie bei den Europäern sein wird.
Quelle: http://www.telekom-presse.at Aufgerufen: 13318
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